Araucanía in situ

Recherche 2019/20

Die Araucanía ist eine Region im Süden Chiles, die seit 400 Jahren Gegenstand heftiger Auseinandersetzungen ist. Bis heute ist sie geprägt von einem komplexen Territorial- und Identitätskonflikt zwischen den Mapuche, dem chilenischen Staat, multinationalen Konzernen und Nachkommen europäischer Siedler, darunter auch viele Schweizer.

Das Projekt Araucania in situ ist ein Versuch, das Territorium zu kartieren, indem die Pflanzen der Region als Zeuginnen der komplexen Verflechtungen von Gegenwart und Vergangenheit betrachtet werden. Trop cher to share führt Gespräche mit Expertinnen und verschiedenen Akteurinnen des Konflikts und reflektiert dabei auch die Frage, ob und inwieweit die Flora selbst als Akteurin befragt werden kann.

Unterstützt von: SWISSLOS/Kultur Kanton Bern, COINCIDENCIA – South America Programme by the Swiss Arts Council Pro Helvetia