Angina_electrica

Eine Spurensicherung der Begegnung von kinetischer und elektrischer Energie

2011

Mit einem Augenzwinkern präsentieren die für den Ernstfall uniformierten Tänzerinnen ein Notfallszenario zur Aufführung eines Tanzstückes in düsteren Zeiten angesichts drohender Energieversorgungsengpässen. So produzieren Tänzerinnen und Zuschauer gemeinsam den gesamten benötigten Strom für die Beleuchtung und Beschallung des Stücks selbst, mit Hilfe von Elektra, einem eigens dafür konzipierten Stromgenerator. Elektra produziert auf archaische Weise und garantiert nachhaltig Strom: durch körperlichen Einsatz.
Noémie Wyss und Nina Willimann untersuchen in ihrer Choreographie nicht nur die Beziehungen von physikalischen Energieformen, sondern auch die menschlichen Spannungsfelder zwischen zwei Individuen und die Energie, die bei deren Reibung aneinander freigesetzt wird.

Konzept / Choreographie / Performance: Noémie Wyss, Nina Willimann Oeil éxterieur: Beatrice Burkart, Lexa Reusser Bühnenbild / Requisitenbau: Philippe Gastal Musik: Armelle Scholl Technische Unterstützung: Patrik Roth Fotos: Anja Fonseka, Rita Conceprio Gefördert von: Stadt Biel, Kulturförderung Kanton Bern, Ernst Göhner Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Migros Kulturprozent, Hassler energia alternativa gmbh

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